Mustangs im Final
FourStrausberg (hl) Mit
zwei Heimsiegen gegen den SV Motor Falkensee und den USV Potsdam haben die
Strausberg Mustangs ihre Teilnahme am Final-Four-Turnier um die diesjährige
Bezirksligameisterschaft gesichert.
In das erste Spiel des Tages gingen die Gastgeber mit sehr
hohem Tempo: sie liefen viele Fastbreaks und wollten schnell eine sichere
Führung herausspielen. Die Falkenseer hingegen verschliefen den Start ein
wenig. So stand es nach 3 Minuten 11:0 für die Hausherren, zum Ende des ersten
Viertels bereits 27:11. Nachdem die Gäste aus dem Havelland auch im 2. Viertel
nicht gut ins Spiel fanden, die Mustangs dagegen nicht von ihrer Marschroute
abwichen, belief sich der Halbzeitstand schon auf 56:31.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich zwar ausgeglichener,
letztlich jedoch war der Vorsprung der Gastgeber nicht mehr einzuholen.
Strausberg gewann am Ende ungefährdet mit 108:78.
Nachdem die Mannschaft aus Falkensee auch das Spiel gegen
den USV Potsdam verloren hatte, standen sowohl Strausberg als auch Potsdam als
Final-Four-Teilnehmer fest. Es blieb jedoch die Frage, wer als Erstplazierter
zum Ligafinale antreten würde. Bisherige Bilanz der zwei Kontrahenten in dieser
Saison: ein Auswärtssieg für die Mustangs, ein Auswärtssieg für den USV.
Dementsprechend motiviert gingen beide Mannschaften in die
Partie. Das Spiel anfänglich ausgeglichen, nach 8 Minuten stand es 17:17. Dann
gelang den Gästen ein kleiner Zwischenspurt. Die Spieler des KSC in der
Verteidigung zu harmlos, in der Offensive unkonzentriert, die Potsdamer dagegen
erzielten viele einfache Punkte. Im zweiten Viertel setzte sich dieser Trend
fort, und so sah man zur Halbzeit verwunderte Strausberger Blicke in Anbetracht
des 34:48-Rückstandes.
Nach dem Wiederanpfiff stellten die Mustangs dann von einer
Manndeckung auf eine Ball-Raum-Verteidigung um, schon in früheren Spielen ein
erfolgreiches Mittel, um Tiefs zu überwinden. Und auch dieses Mal half die
taktische Variante: Potsdam tat sich im Angriff schwerer, Strausberg, aus der
guten und aggressiven Verteidigung heraus, mit leichten Punkten. So kämpften
sich die Hausherren auf 53:56 heran, der USV jedoch konterte erneut, vor dem
letzten Viertel wieder 9 Punkte Führung für die Gäste. Doch die Mustangs hatten
die Kraft, sich noch einmal aufzubäumen. Es folgte der Krimi im letzten Viertel,
am Ende bejubelten erschöpfte Strausberger ein glückliches 87:83.
Den sichtlich enttäuschten Potsdamern bleibt immerhin die
Gewißheit, am 25. April die erneute Chance zur Revanche zu bekommen, wenn sie
in heimischer Halle im Final-Four-Turnier gemeinsam mit Cottbus, Frankfurt und
Strausberg den Bezirksligameister 2010 ermitteln werden. Strausberg Mustangs:
Tobias Bielicke (1. Spiel: 9 Punkte / 2. Spiel: 6 Punkte), Tom
Biermann (0/0), Stefan Blumenthal (7/0), Alexander Hofmann(0/4), Holger Krüger
(13/nicht gespielt), Stefan Küther (nicht gespielt /12), Henrik Lode (5/12),
Marcus Peste (21/8), Alexander Schmotz (nicht gespielt /0), Andreas Siebart
(26/24), Martin Stange (27/21) |