Start in die
Rückrunde verpatzt
Strausberg (hl) Am
Samstag sahen sich die Strausberg Mustangs in ihrer Heimhalle mit einer
schweren Aufgabe konfrontiert. So mussten sie im Spiel gegen den USV Potsdam
gleich auf drei Spieler der üblichen Anfangsformation verzichten, darunter die
zwei etatmäßigen Aufbauspieler,
deren Aufgabe es normalerweise ist, den Ball
nach vorne zu bringen und die taktische Ordnung aufrecht zu erhalten. Unter den
sieben angetretenden Akteuren befanden sich darüber hinaus zwei Spieler, die in
dieser Saison noch gar nicht auf dem Feld gestanden hatten.
Dementsprechend chaotisch begann das Spiel für die Mustangs.
Plan- und kopflos agierend nahmen sie schlechte Würfe, dribbelten sich fest und
verloren den Ball. Nur der soliden Defensive war es zu verdanken, dass, als
Stefan Küther nach sieben Minuten mit einem Dreipunktewurf den ersten
Strausberger Korb des Spiels erzielte, der Rückstand lediglich 3:5 betrug. Auch
im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bot sich den Zuschauern wahrlich nicht
viel Sehenswertes: Potsdam schwach, Strausberg schwächer. Halbzeitstand: 26:17
für den USV.
Nach der Pause kam das Spiel dann etwas in Schwung, beide
Mannschaften mit deutlich besseren Korbaktionen. Die Mustangs vorrangig aus der
Distanz erfolgreich, Potsdam stark unter dem Korb. So ging es hin und her, am
Ende des dritten Viertels Strausberg auf drei Punkte dran (40:43).
Der letzte Spielabschnitt zeigte jedoch wieder, was sich
schon im ersten Viertel abgezeichnet hatte: Strausberg, ohne Kontrolle in der
Offensive, spielte hektisch und ungeordnet, Potsdam, aus den gegnerischen
Fehlern resultierend, kam zu leichten Punkten.
Am Ende verloren die Mustangs zwar das Spiel (56:70),
jedoch, weiterhin die Tabelle anführend, nicht ihr Saisonziel Meisterschaft aus
den Augen.
Strausberg Mustangs:
Alvaro Agudelo (2 Punkte), Tobias Bielicke (7), Stefan
Blumenthal (3), Alexander Hofmann (0), Stefan Küther (22), Henrik Lode (14),
André Pfundt (8) |