Strausberger Fünfer unwiderstehlich Strausberg (hl/en) Die Basketballer der Strausberg Mustangs und der SG Chemie Erkner haben sich für das sogenannte Final-Four-Turnier am 26. April qualifiziert. Dort werden sie gemeinsam mit Potsdam und Brandenburg den Meister der Bezirksliga 2009 ausspielen. Die Ausgangsposition für die Strausberg Mustangs war am Play-Off-Spieltag der Basketball-Bezirksliga keinesfalls die Beste. Verletzungsbedingt standen nur sieben Spieler auf dem Protokoll. Im ersten Spiel des Tages trafen die Gastgeber auf WSG Fürstenwalde II. Und nach einem guten Start, nach fünf Minuten lagen die Mustangs mit 13:4 in Führung, gestaltete sich die übrige erste Halbzeit ausgeglichen und endete schließlich 39:33. Der zweite Durchgang begann mit einem regelrechten Sturmlauf der Fürstenwalder, die ein 8:0 vorlegten. Doch das Spiel blieb spannend und im weiteren Verlauf konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Beim Stand von 74:72 für Strausberg traf der Fürstenwalder Christian Müller weit hinter der Drei-Punkte-Linie und brachte seine Mannschaft knapp eine Minute vor der Schlusssirene mit einem Punkt in Führung. In der nun folgenden dramatischen Schlussphase setzten sich die Gäste durch, da sie ihre Freiwürfe nach Foulspielen konsequent ausnutzen konnten. Fürstenwalde gewann schließlich 78:74. Im zweiten Tagesspiel der Strausberger wurde es personell gesehen noch dünner: Es standen nur noch fünf Spieler im Kader, da die Mustangs als Gastgeber zwei Akteure für das Kampfgericht stellen mussten. Das Spiel begann zunächst ausgeglichen und mit hohem Tempo. Nach fünf Minuten stand es 16:14 für Strausberg. Es folgte ein wahrer Sturmlauf der Gastgeber. Sie spielten wie entfesselt und legten einen Zwischenspurt hin, in dem sie zehn Punkte in Folge erzielten. Nach dem ersten Viertel stand es sage und schreibe 28:16. Wer nunmehr eine Steigerung der Favoriten aus Erkner erwartet hatte, sah sich getäuscht - im Gegenteil. Den Mustangs gelang fast alles und vor allem Andreas Siebart überzeugte (33 Punkte). Tobias Bielicke (17) und Marcus Peste (16) erzielten Punkt um Punkt und sicherten den überraschend klaren Halbzeitstand von 58:24. Die Erkneraner hatten dieser geballten Angriffsmacht kaum etwas entgegenzusetzen und wirkten phasenweise hilflos. Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken konnten die Mustangs die zweite Halbzeit etwas gelassener angehen. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen und endete mit 105:70 für die Gastgeber. Das Duell der Gäste endete mit 98:57 für Chemie Erkner. Strausberg Mustangs: Marcus Peste (1. Spiel 13 Punkte/2. Spiel 16 Punkte), Martin Stange (18/nicht gespielt), Henrik Lode (8/15), Ulf Barthel (4/nicht gespielt), Tobias Bielicke (17/17), Holger Krüger (nicht gespielt/24), Andreas Siebart (14/33), Felix Hausmann (0/nicht gespielt) |