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 (hk) Am vergangenen Sonntag trafen die Strausberg Mustangs in Potsdam auf die 3. Mannschaft des USV und dem Tabellenletzten aus Frankfurt Oder.

Im ersten Spiel ging es gegen die Gastgeber vom USV III. Der USV, bekannt aus dem letztjährigen Aufstiegsturnier, trat in altbekannter Besetzung an. Die Strausberg Mustangs kamen anfangs gut mit den körperlich robust auftretenden Potsdamer zurecht und erarbeitenden sich schnell eine kleine Führung von 5 Punkten. Dann kam jedoch Potsdam zurück und den Mustangs blieb nur eine knappe Führung von einem Punkt zum Start des zweiten Viertels.
Das zweite Viertel verlief ähnlich wie das Erste. Punkte auf beiden Seiten. Keine der beiden Mannschaften konnte sich wirklich absetzen und so führten die Mustangs knapp zur Pause mit 2 Punkten.
Auch das dritte Viertel war hochumkämpft und war durch viele Fehlwürfe und Ballverluste auf beiden Seiten geprägt. Den Mustangs gelang es zwar einige Punkte gut zu machen, aber eine deutliche Führung konnte man die 7 Punkte Unterschied zum Viertelende nicht nennen.
Im vierten Spielabschnitt starteten die Potsdamer gut und erzielten schnelle 6 Punkte. Aber nach und nachfingen sich die Strausberger. Aus einer guten Defensive heraus punkten sie nun kontinuierlicher und konnten sich so endlich eine zweistellige Führung erarbeiten. Bei einer nun 12 Punkte Führung bei verbleibenden 4 Minuten schien der Wille der Potsdamer gebrochen. In den verbleibenden Minuten agierte Potsdam etwas fahrig und wurde durch schnelle Punkte der Strausberger bestraft. Die Strausberg Mustangs siegten somit verdient letztendlich mit 73 zu 55.

Euphorisiert von dem sehr guten Spiel und dem verdienten Sieg gegen Potsdam gingen Sie in die Partie gegen Frankfurt. Diese waren bereits aus dem ersten Heimspiel bekannt, welches die Strausberg mit 12 Punkten gewannen, und galten als eher leichter Gegner zu dem diese nur mit 7 Spieler antraten.
Doch die Strausberger wurden schnell eines Besseren belehrt. Die Frankfurter, die ohne einen richtigen Center und Power Forward antraten, gelangen schnell einige Ballgewinne, was dann eine 12:0 Führung zur Folge hatte. Nach der fälligen Strausberger Auszeit besannen sich die Strausberger auf ihre Stärke unter dem Korb und konnten so nun endlich kontinuierlich punkten. Doch das Problem auf der defensiven Seite blieb. Frankfurt agierte durch viele schnelle Pässe und fand immer den freistehenden Mann aus der Distanz. Eine gefühlte Trefferquote von 75% tat ihr Übriges. Somit führten die Frankfurter verdient mit 48:36 Zur Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten sich die Strausberger viel vorgenommen. Sie begannen engagiert, begingen allerdings schnell einige Fouls, was die Frankfurter wiederum konsequent an der Freiwurflinie bestraften. Durch einige Ballverluste, schlechte Trefferquote und schlechte Verteidigung geriet Strausberg weiter ins Hintertreffen und  lag zeitweise mit 20 Punkten im Rückstand.
Zu Beginn des letzten Spielabschnittes nahmen sich die Mustangs noch einmal vor, alles zu versuchen. Dieses schien auch anfangs zu gelingen. Heraus aus einer aggressiven Verteidigung gelangen einige Schnellangriffe, was den Rückstand auf 11 Punkte zusammenschmelzen lies. Doch Frankfurt konterte eiskalt. Sie machten schnell 8 Punkte darunter zwei Dreier in Folge von Max Hempel, der insgesamt auf 39 Punkte kam (darunter 9 Drei-Punkte Würfe). Nach der nun bestehenden 19 Punkte Führung bei verbleibenden 4 Minuten Restspielzeit, war der letzte Mut und Siegeswillen der Strausberg gebrochen.
Frankfurt siegte Letzten Endes verdient und ungefährdet mit 97:80.

 
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